Hi koontzkg,
There sure are a lot of acronyms used when it comes to myeloma, aren't there?
"Rd" is shorthand for the combination of Revlimid and low-dose dexamethasone.
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Re: New Mayo (mSMART) guidelines for newly diagnosed myeloma
Thanks, Beacon Staff! That's what I thought but I got confused when I see them refer to Len maintenance later in the document.
Appreciate the help.
Appreciate the help.
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koontzkg - Name: Kathy
- Who do you know with myeloma?: Me
- When were you/they diagnosed?: 2/2013
- Age at diagnosis: 51
Re: New Mayo (mSMART) guidelines for newly diagnosed myeloma
Thanks to all for a very helpful thread!
In the absence of any cytogenetic abnormalities (negative FISH), is there a preferred treatment?
Can patients without initial cytogenetic abnormalities develop them later? If so, are they primary and/or secondary? When does this occur during smoldering multiple myeloma / multiple myeloma?
In the absence of any cytogenetic abnormalities (negative FISH), is there a preferred treatment?
Can patients without initial cytogenetic abnormalities develop them later? If so, are they primary and/or secondary? When does this occur during smoldering multiple myeloma / multiple myeloma?
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Blee - Name: Blee
- Who do you know with myeloma?: me
- When were you/they diagnosed?: Oct 2013
- Age at diagnosis: 58
Re: New Mayo (mSMART) guidelines for newly diagnosed myeloma
For our German-speaking readers, here is a German translation of Dr. Rajkumar's posting earlier in this thread providing an explanation of the rationale behind the latest revisions to the mSMART guidelines:
Neue Richtlinien von Mayo (mSMART) für das neu diagnostizierte Myelom
Dr. Vincent Rajkumar
Diese neue Revision von mSMART für das neu diagnostizierte Myelom ist der Anfang einer Verlagerung zu Behandlungen, die auf den zugrunde liegenden zytogenetischen Abnormitäten und nicht auf der Risikostratifizierung beruhen. Das ist eine grundsätzliche Änderung. Die Marker zur Risikostratifizierung werden aus Kontinuität weiterhin über den zytogenetischen Kategorien gezeigt. Da mehr Daten erscheinen, glaube ich, dass die Behandlungspfade divergieren werden. Viele Punkte wurden berücksichtigt, und ich zähle einige davon nachfolgend auf.
1. Die aktuellen Risikostratifizierungssysteme für das Myelom, z.B. standard, mittleres und hohes Risiko, schließen heterogene Patientengruppen ein. Die Risikostratifizierung ist nützlich für die Prognose, für die Therapieentscheidung ist sie jedoch nur bedingt geeignet. Strategien zur Bewältigung der Risikofaktoren werden sich auf Grundlage des Mechanismus des nachteiligen Ergebnisses entwickeln müssen.
2. Beim multiplen Myelom gibt es zahlreiche zytogenetische Abnormitäten, von denen einige als primär und einige als sekundär angesehen werden. Primäre Abnormitäten beginnen früh im MGUS-Stadium und sind wahrscheinlich das auslösende Ereignis. Es gibt mindestens 6 wichtige primäre Abnormitäten: t(11;14), t(4;14), t(6;14), t(14;16), t(14;20) und Trisomien. Während ein kleiner Prozentsatz der Patienten mit Trisomien auch noch eine andere Abnormität haben kann, kommen die 6 anderen Abnormitäten nicht überlappend vor, so dass zum Beispiel derselbe Patient nicht gleichzeitig t(11;14) und t(4;14) haben wird.
Im Gegensatz zu primären Abnormitäten kommen sekundäre zytogenetische Abnormitäten - wie del 17p, 1q amp, 1p del, myc Translokationen, usw. - während des Verlaufs des Myeloms vor, und können bei jedem der primären Typen gefunden werden und auch in Kombination vorkommen. Ich sehe die primären (die großen 6) Abnormitäten fast als individuelle Krankheiten an; die sekundären können in jeder der großen 6 vorkommen und die Prognose beeinflussen.
3. Was die Identifizierung von Behandlungsstrategien auf Grundlage der zugrunde liegenden primären genetischen Subtypen angeht, befinden wir uns noch in den Anfängen der Forschung. Wir haben viele Daten, seitdem spezifische Therapieansätze das mit t(4; 14) verbundene Risiko fast vollständig beseitigen können. Das wird in mSMART beschrieben. Gleichermassen haben wir Daten von der letzten ASH-Sitzung - gestützt auf einer Studie, die von meinem Kollegen Dr Shaji Kumar durchgeführt wurde - dass Trisomien außerordentlich gut auf Revlimid ansprechen, während t(11; 14) gut auf Revlimid anspricht, aber nicht so gut wie Trisomien. Das wird auch im neuen mSMART widerspiegelt.
4. Hochrisiko auf Grundlage von del 17p ist wahrscheinlich ein anderes Problem als Hochrisiko auf Grundlage von t(14; 16) oder t(14; 20). Ich denke, dass das eine Risiko durch der Biologie der Krankeit, das andere durch ein erhöhtes Risiko des Nierenversagens bedingt ist. Weitere Updates über unterschiedliche Behandlungspfade für diese beiden Gruppen werden folgen.
5. Wir haben keine Daten für den Behandlungsansatz von spezifischen Abnormitäten wie 1q amp. Die meisten Myelompatienten werden jedoch in eine der zytogenetischen Gruppen fallen, die wir aufgeführt haben.
Meine Vision für die Zukunft ist, dass wir Risikofaktoren für eine Abschätzung der Prognose sehen werden, die Behandlung jedoch auf Grundlage der spezifischen Abnormität (und nicht auf Grundlage von ungenauen Gruppen wie "Hoch-" oder "Standardrisiko") individualisiert wird
Dieses sind allgemeine Richtlinien, die für Onkologen bestimmt sind. Jeder Patient ist einzigartig, und viele andere Faktoren entscheiden, wie ein Patienten behandelt wird. In diesem Sinne liefert mSMART eine genauere Empfehlung, welche der mehr als 20 Behandlungen wir bevorzugen, und vertritt das gesammelte Wissen der mehr als 25 Myelomaexperten an den drei Mayo-Kliniken in Rochester, Arizona und Florida.
Neue Richtlinien von Mayo (mSMART) für das neu diagnostizierte Myelom
Dr. Vincent Rajkumar
Diese neue Revision von mSMART für das neu diagnostizierte Myelom ist der Anfang einer Verlagerung zu Behandlungen, die auf den zugrunde liegenden zytogenetischen Abnormitäten und nicht auf der Risikostratifizierung beruhen. Das ist eine grundsätzliche Änderung. Die Marker zur Risikostratifizierung werden aus Kontinuität weiterhin über den zytogenetischen Kategorien gezeigt. Da mehr Daten erscheinen, glaube ich, dass die Behandlungspfade divergieren werden. Viele Punkte wurden berücksichtigt, und ich zähle einige davon nachfolgend auf.
1. Die aktuellen Risikostratifizierungssysteme für das Myelom, z.B. standard, mittleres und hohes Risiko, schließen heterogene Patientengruppen ein. Die Risikostratifizierung ist nützlich für die Prognose, für die Therapieentscheidung ist sie jedoch nur bedingt geeignet. Strategien zur Bewältigung der Risikofaktoren werden sich auf Grundlage des Mechanismus des nachteiligen Ergebnisses entwickeln müssen.
2. Beim multiplen Myelom gibt es zahlreiche zytogenetische Abnormitäten, von denen einige als primär und einige als sekundär angesehen werden. Primäre Abnormitäten beginnen früh im MGUS-Stadium und sind wahrscheinlich das auslösende Ereignis. Es gibt mindestens 6 wichtige primäre Abnormitäten: t(11;14), t(4;14), t(6;14), t(14;16), t(14;20) und Trisomien. Während ein kleiner Prozentsatz der Patienten mit Trisomien auch noch eine andere Abnormität haben kann, kommen die 6 anderen Abnormitäten nicht überlappend vor, so dass zum Beispiel derselbe Patient nicht gleichzeitig t(11;14) und t(4;14) haben wird.
Im Gegensatz zu primären Abnormitäten kommen sekundäre zytogenetische Abnormitäten - wie del 17p, 1q amp, 1p del, myc Translokationen, usw. - während des Verlaufs des Myeloms vor, und können bei jedem der primären Typen gefunden werden und auch in Kombination vorkommen. Ich sehe die primären (die großen 6) Abnormitäten fast als individuelle Krankheiten an; die sekundären können in jeder der großen 6 vorkommen und die Prognose beeinflussen.
3. Was die Identifizierung von Behandlungsstrategien auf Grundlage der zugrunde liegenden primären genetischen Subtypen angeht, befinden wir uns noch in den Anfängen der Forschung. Wir haben viele Daten, seitdem spezifische Therapieansätze das mit t(4; 14) verbundene Risiko fast vollständig beseitigen können. Das wird in mSMART beschrieben. Gleichermassen haben wir Daten von der letzten ASH-Sitzung - gestützt auf einer Studie, die von meinem Kollegen Dr Shaji Kumar durchgeführt wurde - dass Trisomien außerordentlich gut auf Revlimid ansprechen, während t(11; 14) gut auf Revlimid anspricht, aber nicht so gut wie Trisomien. Das wird auch im neuen mSMART widerspiegelt.
4. Hochrisiko auf Grundlage von del 17p ist wahrscheinlich ein anderes Problem als Hochrisiko auf Grundlage von t(14; 16) oder t(14; 20). Ich denke, dass das eine Risiko durch der Biologie der Krankeit, das andere durch ein erhöhtes Risiko des Nierenversagens bedingt ist. Weitere Updates über unterschiedliche Behandlungspfade für diese beiden Gruppen werden folgen.
5. Wir haben keine Daten für den Behandlungsansatz von spezifischen Abnormitäten wie 1q amp. Die meisten Myelompatienten werden jedoch in eine der zytogenetischen Gruppen fallen, die wir aufgeführt haben.
Meine Vision für die Zukunft ist, dass wir Risikofaktoren für eine Abschätzung der Prognose sehen werden, die Behandlung jedoch auf Grundlage der spezifischen Abnormität (und nicht auf Grundlage von ungenauen Gruppen wie "Hoch-" oder "Standardrisiko") individualisiert wird
Dieses sind allgemeine Richtlinien, die für Onkologen bestimmt sind. Jeder Patient ist einzigartig, und viele andere Faktoren entscheiden, wie ein Patienten behandelt wird. In diesem Sinne liefert mSMART eine genauere Empfehlung, welche der mehr als 20 Behandlungen wir bevorzugen, und vertritt das gesammelte Wissen der mehr als 25 Myelomaexperten an den drei Mayo-Kliniken in Rochester, Arizona und Florida.
Re: New Mayo (mSMART) guidelines for newly diagnosed myeloma
After reading this, it appears I am being treated rather aggressively due to being age 52.
I am standard risk (IgG lambda) with trisomies only. I do have a lot of bone involvement. I had 5 rounds of RVD (Revlimid, Velcade, dexamethasone) and am being prepped for a transplant in 2 weeks. Then will be on maintenance treatment.
Is this protocol now outdated?
I am standard risk (IgG lambda) with trisomies only. I do have a lot of bone involvement. I had 5 rounds of RVD (Revlimid, Velcade, dexamethasone) and am being prepped for a transplant in 2 weeks. Then will be on maintenance treatment.
Is this protocol now outdated?
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Anonymous
Re: New Mayo (mSMART) guidelines for newly diagnosed myeloma
Yes, lots of acronyms! I'm fairly new to all of this and used to acronyms in my own field, but there is a lot to learn here.
For example, can anyone explain the shorthand included in these genetic comments? For example, what does t(11;14) refer to? I am assuming it is talking about chromosome and location, but I am unsure. My genetic FISH study showed an abnormality at 11q13 -- I think that I have a trisomy there, but this abnormality is labelled as not "high risk" and doesn't show up on the chart, so I am assuming I am standard risk, but which level of standard risk?
Thanks for the help.
Update: I think that t(4;14) and so on refers to translocation - what parts of different chromosomes get swapped. I guess the symbol for hyperdiploid situations is HMM -- where there are extra copies (usually trisomies) of chromosomes. If I have this wrong, please advise.
For example, can anyone explain the shorthand included in these genetic comments? For example, what does t(11;14) refer to? I am assuming it is talking about chromosome and location, but I am unsure. My genetic FISH study showed an abnormality at 11q13 -- I think that I have a trisomy there, but this abnormality is labelled as not "high risk" and doesn't show up on the chart, so I am assuming I am standard risk, but which level of standard risk?
Thanks for the help.
Update: I think that t(4;14) and so on refers to translocation - what parts of different chromosomes get swapped. I guess the symbol for hyperdiploid situations is HMM -- where there are extra copies (usually trisomies) of chromosomes. If I have this wrong, please advise.
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dranton - Name: Anton Tolman
- Who do you know with myeloma?: Self
- When were you/they diagnosed?: August, 2014
- Age at diagnosis: 51
Re: New Mayo (mSMART) guidelines for newly diagnosed myeloma
Hi Anton,
Yes, t(4;14) indicates a translocation between the chromosome 4 and chromosome 14 pairs.
Can't say I recall seeing "HMM" used as an acronym in regard to multiple myeloma. It would seem a bit odd to use it for "hyperdiploid multiple myeloma" since you could use the same abbreviation for "hypodiploid multiple myeloma".
Perhaps you saw HR multiple myeloma, which would probably mean high-risk multiple myeloma?
Welcome to the forum, by the way
Yes, t(4;14) indicates a translocation between the chromosome 4 and chromosome 14 pairs.
Can't say I recall seeing "HMM" used as an acronym in regard to multiple myeloma. It would seem a bit odd to use it for "hyperdiploid multiple myeloma" since you could use the same abbreviation for "hypodiploid multiple myeloma".
Perhaps you saw HR multiple myeloma, which would probably mean high-risk multiple myeloma?
Welcome to the forum, by the way
Re: New Mayo (mSMART) guidelines for newly diagnosed myeloma
Thanks, Cheryl. I think I ran across HMM as an abbreviation in a published study about multiple myeloma genetics. That said, it may just have been the authors' way of expressing trisomies instead of a convention used across locations.
We are meeting with a bone marrow transplant team next week to review my data and discuss whether or not to transplant. I'm sure the mSMART guidelines will come up, so I'm trying to get prepared, but since there are two levels of Standard Risk in the mSMART - one involving transplant, and one not, I'm trying to figure this out.
I appreciate the help!
We are meeting with a bone marrow transplant team next week to review my data and discuss whether or not to transplant. I'm sure the mSMART guidelines will come up, so I'm trying to get prepared, but since there are two levels of Standard Risk in the mSMART - one involving transplant, and one not, I'm trying to figure this out.
I appreciate the help!
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dranton - Name: Anton Tolman
- Who do you know with myeloma?: Self
- When were you/they diagnosed?: August, 2014
- Age at diagnosis: 51
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